Schwäbische Linsen mit Saiten

Schwäbische Linsen mit Saiten
Teile diesen Beitrag. Dieser wurde bereits 0 Mal geteilt!

Gottes schönste Gabe ist der Schwabe – und dessen schönste Gabe: Linsen mit Spätzle und Saiten. Dem kann man ja eigentlich nur zustimmen oder? Deshalb haben wir uns als Schwaben mal dazu entschieden, unser schwäbisches Lieblingsrezept auf Papier zu bringen. Wie du in knapp einer Stunde leckere Schwäbische Linsen mit Saiten kochst zeigen wir dir in diesem Blog-Beitrag.

Die Wahl der richtigen Linsen ist entscheidend

Wichtig für die richtige Konsistenz des Gerichts ist die Wahl der Linsen. Denn besonders wichtig ist es, dass die Linsen weder zu bissfest sind, noch als einziger Brei daher kommen. Grundsätzlich gibt es ja viele Linsen in den Supermarktregalen. Dazu zählen zum Beispiel Teller-, Beluga-, Pardina-, Berg-, rote und gelbe Linsen. Alle haben ihre eigenen Eigenschaften was den Eiweiß- und Balaststoffgehalt angeht und unterscheiden sich, wie schon erwähnt, in der Konsistenz. Belugalinsen sind beispielsweise sehr bissfest wohingegen Tellerlinsen gekocht sehr zart werden. Einen guten Mittelweg bilden hier die Berglinsen. Hier hast du das optimale Mundgefühl.

Ein kleiner Funfact: Die Schwäbischen Alblinsen waren im Württembergischen Raum bereits ausgemustert, bis der Saatgutsammler Klaus Lange 350 Samen aus dem weit entfernten Wawilow-Institut in St. Petersburg wieder “hoim ins Ländle bracht hat”. Diese heißen übrigens Späth’s Alblinse I.

Alles hat ein Ende nur die (Saiten-)Wurst hat zwei

Um direkt noch ein schlechtes Wortspiel hinterher zu schieben: Schwäbische Linsen mit Spätzle hat immer zwei S(e/a)iten 😉 Und die sollten natürlich auch gut sein. Wenn du einen Metzger deines Vertrauens hast, ist er natürlich die erste Anlaufstelle. Ansonsten gibt es aber mittlerweile auch in vielen Supermärkten gute Bio-Alternativen zu recht moderaten Preisen. Da muss man einfach ein wenig rumprobieren und seinen Favoriten finden.

Schwäbische Linsen mit Saiten
Schwäbische Linsen mit Saiten

Zutaten für 4 Personen

  • 4 Paar Saitenwürste
  • 1 Scheibe Bauchspeck (optional)
  • 1 EL Mehl
  • ½ Zwiebel
  • 400 g Berglinsen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 ml Gemüsebrühe (Rezept zum selber machen gibt es hier)
  • Apfelessig nach Geschmack
  • 2 Lorbeerblätter
  • Prise Zimt
  • 1 EL Öl
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack

Und so machst du’s

Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf etwas Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebeln, Bauchspeck und eine Prise Zimt hinzugeben und solange anbraten bis die Zwiebeln glasig sind. Linsen hinzugeben und ebenfalls kurz mit anbraten. Mit der dreifachen Menge Wasser (im Verhältnis zu den Linsen) aufgießen und einen EL Tomatenmark unterrühren. Lorbeerblätter hinzugeben und abgedeckt die Linsen für etwa 20-30 Minuten kochen. In einem separaten Topf einen EL Butter schmelzen. Das Mehl hinzugeben und gut verrühren. Brühe hinzugeben und kurz aufkochen lassen. Wenn die Linsen gar sind (sie sollten noch einen leichten Biss haben) die angedickte Brühe hinzugeben und mit Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend die Lorbeerblätter entfernen. Saiten entweder in einem separaten Topf in Wasser oder in den Linsen erwärmen und anschließend servieren. Perfekt dazu: Spätzle. Das Rezept dazu findest du übrigens hier.

Schwäbische Linsen mit Saiten

Linsen mit Saiten

Der Klassiker "Schwäbische Linsen mit Saiten" ganz einfach zu Hause selber kochen.
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Gericht Hauptgericht
Land & Region Deutsch
Portionen 4 Personen
Kalorien 1200 kcal

Zutaten
  

  • 4 Paar Saitenwürste
  • 1 Scheibe Bauchspeck (optional)
  • 1 EL Mehl
  • ½ Zwiebel
  • 400 g Berglinsen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Tomatenmark
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Apfelessig nach Geschmack
  • 2 Lorbeerblätter
  • Prise Zimt
  • 1 EL Öl
  • Salz nach Geschmack
  • Pfeffer nach Geschmack

Anleitungen
 

  • Zwiebel schälen und fein würfeln
  • In einem Topf etwas Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Zwiebeln, Bauchspeck und eine Prise Zimt hinzugeben und solange anbraten bis die Zwiebeln glasig sind
  • Linsen hinzugeben und ebenfalls kurz mit anbraten
  • Mit der dreifachen Menge Wasser (im Verhältnis zu den Linsen) aufgießen und einen EL Tomatenmark unterrühren. Lorbeerblätter hinzugeben und abgedeckt die Linsen für etwa 20-30 Minuten kochen
  • In einem separaten Topf einen EL Butter schmelzen. Das Mehl hinzugeben und gut verrühren. Brühe hinzugeben und kurz aufkochen lassen.
  • Wenn die Linsen gar sind (sie sollten noch einen leichten Biss haben) die angedickte Brühe hinzugeben und mit Apfelessig, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend die Lorbeerblätter entfernen.
  • Saiten entweder in einem separaten Topf in Wasser oder in den Linsen erwärmen und anschließend servieren. Perfekt dazu: Spätzle
Teile diesen Beitrag. Dieser wurde bereits 0 Mal geteilt!

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.